Dank eines speziellen Geräts zur fokussierten Stoßwellentherapie steht uns bei vielen Erkrankungen eine nicht-invasive Alternative zur OP zur Verfügung.
Bei der fokussierten Stoßwellentherapie werden energiereiche Druckwellen außerhalb des Körpers erzeugt und im Inneren gebündelt — vergleichbar mit einem Brennglas, das Sonnenlicht auf einen einzigen Punkt konzentriert. So erreicht die volle Energie punktgenau das erkrankte Gewebe in der Tiefe, während Haut und darüberliegende Strukturen geschont werden.
Durch umfangreiche Studien ist belegt, dass die gezielten mechanischen Reize im behandelten Bereich mehrere körpereigene Reparaturprozesse auslösen:
- Die Durchblutung wird gesteigert und die Bildung neuer feiner Blutgefäße angeregt.
- Der Stoffwechsel im Gewebe wird aktiviert, sodass verkalkte oder verhärtete Strukturen (z. B. Kalkschulter) schrittweise abgebaut werden können.
- Sehnen- und Knochenheilung werden angestoßen, chronisch gereizte Bereiche „erinnert” sich der Körper wieder aktiv zu regenerieren.
- Schmerzleitende Nervenfasern werden gedämpft — das führt oft schon nach wenigen Sitzungen zu einer spürbaren Schmerzlinderung.
Die Behandlung findet in unserer Praxis statt, dauert 10-15 min pro Sitzung und kommt ganz ohne Operation, Narkose oder Medikamente aus.
Effektive und nichtoperative Therapie, z.B. bei:
- Fersensporn / Plantarfasziitis (Reizung der Sehnenplatte unter der Ferse)
- Kalkschulter
- Tennis- oder Golferellenbogen
- Läuferknie / Jumpers Knee / Patellaspitzensyndrom
- Sehnenreizungen (z. B. an Ellenbogen, Schulter, Hüfte, Sprunggelenk, Achillessehne oder Wade)
- Verzögerte Knochenheilung nach Brüchen (Pseudarthrose)
- Knochennekrosen
Allgemein ist die fokussierte Stoßwellentherapie ein sehr gut verträgliches und sicheres Verfahren. Ernsthafte Komplikationen sind äußerst selten.
Möglich sind vorübergehende, harmlose Reaktionen im behandelten Bereich:
- Leichte Schmerzen oder Druckempfindlichkeit während und kurz nach der Behandlung
- Rötung, Schwellung oder Hautreizung
- Kleine Blutergüsse (Hämatome)
- Selten eine kurzzeitige Verstärkung der Beschwerden in den ersten 1–2 Tagen — meist ein Zeichen, dass die Heilungsreaktion angestoßen wurde
Diese Beschwerden klingen in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst wieder ab.
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